Moderne Datenverarbeitung ohne Nutzer ist eine sinnentleerte Vorstellung. Das Netz, die Verbindung zwischen IT und ihren Nutzern, internen und externen, ist der zentrale Baustein.

Dies gilt natürlich auch für das Hochsicherheitsrechenzentrum CITA und zwar im Hinblick auf nahezu alle angebotenen COMback-Dienstleistungen. Dabei sind die entscheidenden Parameter für die Leistungsfähigkeit Bandbreite und Verfügbarkeit, während die Sicherheit durch Redundanz und Firewall-Design erreicht wird.

Aussenanbindungen:
Der Rechenzentrumsstandort CITA wird von vier überregional agierenden Telekommunikations-Unternehmen mit jeweils eigener Glasfaserinfrastruktur angebunden, wobei neben dieser modernen Technik parallel auch mehrere hundert Kupfer-Doppeladern in das Bauwerk münden und diese bis heute im ISDN- und Analogbereich nutzbar sind.
Basierend auf diesen Verbindungen werden von mehr als sechs Providern für unsere Kunden Netzwerkdienstleistungen erbracht. Die Spanne reicht hier von einfachen ISDN-Wählleitungen bis hin zu "Dark fibre" zur RZ-Kopplung.

Internetanbindung:
Die COMback ist als Mitglied des RIPE NCC in der Lage, im Interesse ihrer Kunden IP-Adressen für dedizierte Anwendungen zu beantragen und im Internet bekannt zu machen. Für hauseigene Zwecke verwendet die COMback drei Class-C-Adressbereiche mit über 700 gerouteten IP-Adressen sowie ein eigenes Autonomes System (AS), welches derzeit über die beiden Internetprovider TelemaxX und Versatel breitbandig angebunden ist. Diese Infrastruktur  wird zum überwiegenden Teil zur Vorsorgedienstleistung aber auch zu einem geringen Prozentsatz produktiv genutzt.

Datendirektverbindungen:
Neben der Möglichkeit das Internet als Plattform für verschlüsselte Kommunikation (VPN) zu verwenden, sehen sich viele Kunden gezwungen, aufgrund von rechtlichen Vorschriften oder schwerwiegenden Sicherheitsbedenken eine eigene Netzwerkinfrastruktur zur Kopplung der Standorte zu betreiben. Neben TCP/IP basierten Diensten betreibt die COMback auch die Protokolle Fibrechannel und FICON über Weitverkehrswege.

Die betriebenen Lösungen orientieren sich an den beim Kunden vorgefundenen Betriebskomponenten und können sowohl hard- als auch softwarebasierend und ebenso herstellerübergreifend sein.

Netzzellen:
Am Standort CITA existieren mehrere voneinander unabhängige Netzwerke, die als Netzzellen bezeichnet werden.
Diese können je nach Anforderung von COMback bereitgestellt werden, wobei sie immer gegeneinander abgeschottet sind und als unabhängig betrachtet werden können. Diese Trennung erfolgt in Absprache mit dem jeweiligen Kunden und reicht von einfacher V-LAN Technik bis hin zu vollständig unabhängiger Hardware bei gleichzeitiger räumlicher Isolierung der Netzwerkkomponenten.

Überwachung und Alarmierung:
Nach Absprache ist Vollzeitüberwachung der Betriebskomponenten möglich. Eine automatisierte Alarmierung der COMback Mitarbeiter ist selbstverständlich.

Firewallsysteme und Securitygateways:
Die COMback betreibt in enger Absprache mit dem jeweiligen Kunden eigene Firewallsysteme, wobei diese nach Möglichkeit aus zweistufigen und redundanten Firewallsystemen zweier unterschiedlicher Hersteller aufgebaut werden und COMback jeweils üblicherweise nur eine der beiden Stufen betreut.